Der Wein (nicht nur) zum Fest:

Staufen-Jubiläumsedition

Nero d'Avola 2003

 

 

Dank des Einsatzes der Staufen Heiner Reckers, Christian Reintjes und Hans Vallen, können wir pünktlich zum 100. Gründungsfest unseren sizilianischen Jubiläumswein Nero d'Avola 2003 präsentieren.

 

Bequem bestellen per Post, Fax oder Email

 

 

Im Sommer hatte er noch in den Bergen Siziliens gearbeitet. Jetzt berät unser Kellermeister Alexander Wegerhof beim Verkauf des Jubiläums-Weines.

Jubiläumswein: D’istinto – Nero d’avola 2003 – Sicilia

Der Verkauf (nur Barzahlung oder Vorabüberweisung) wird über das Staufenhaus abgewickelt. Hierbei berät Alexander Wegerhof (Tel: 0228/94849973, E-Mail: 100-wein@staufia.de).

Bestellmöglichkeiten:

 

 

 

 

D'istinto

Rebsorte: Nero d'Avola (Typisch, Autokton Sizilien)

Jahrgang: 2003

Herkunft: Nordwest Sizilien (Campofiorito-Corleone/ Castellammare del Golfo)

 

Grundlage für unseren Jubiläumswein ist die Traube der Rebsorte Nero d’Avola. Sie wächst in einem recht trockenen Klima auf kalkhaltigem Lehmboden in einer Höhe zwischen 580 m und 750 m (über NN). Bei diesem Weinanbau ist kein Einsatz von Pestiziden notwendig, weshalb einerseits die Traube umso reiner wirkt und auf der anderen Seite ein biologischer Anbau gegeben ist. Der Hang auf dem der Weinstock gedeiht genießt mit nordwestlicher Ausrichtung eine optimale Lage.

 

Die Weinlese wird hier fast ausschließlich noch von Hand getätigt. Die Trauben werden dann entstielt, gekühlt, mazeriert und dann mit Einsatz von selektierten Hefen vergoren. Nach Vollendung der Gährung wird ca. 25% der Masse in kleinen Eichenholzfässern(220 l) bis zur Beendigung der malolaktischen Gährung eingelagert. Nach Vollendung des Prozesses wird die gesamte Masse stabilisiert, filtriert und abgefüllt.

 

Der Wein hat eine intensiv rot-violette Farbe. Das Buchet ist intensiv, fruchtig und elegant. Typisch für gut gereiften Nero d'Avola ist die geschmackliche Nähe  zum Cabernet Sauvignon mit seinem beerigen Abgang. Der Geschmack des Jubiläumsweines ist sehr intensiv und lang, was auch der Einwirkung des Holzes zu verdanken ist.

Dieser Wein ist ein herausragendes Beispiel für sizilianische Typizität mit Eleganz Dank modernster Kellertechnik.

 

Wir empfehlen den Wein zu deftigen Fleischgerichten, Wild und Käse.

 

Alkohol: 13,5%, Säure: 6,0 g/l, Restzucker: > 2,5 g/l

 

 

Die Insel Sizilien liegt bezüglich ihrer Produktionsmenge gemeinsam mit Apulien an erster Stelle von Italiens Regionen. Mehr als in anderen Bereichen Süditaliens ist auch das Potential zur Erzeugung von Spitzenweinen in den Vordergrund gerückt.

Durch optimale klimatische Bedingungen mit viel Sonne und Wärme sind hierfür auch beste Voraussetzungen gegeben. Die bis zu 900 m hohen Berghänge sind Garanten für hervorragende, aromatische Weine. Die Historie des sizilianischen Weinbaus geht zurück bis in die Antike, wobei schon griechische Siedler die guten Bedingungen nutzten. Auch unter arabischer Herrschaft etliche Jahrhunderte später konnte der Weinbau überdauern und im Mittelalter waren es wieder einmal die Mönche, die die lange Tradition fortsetzten.

Was weiß unser Standardwerk "Wein" von André Dominé zur Rebsorte zu berichten: "Weinfreunde interessieren sich in erster Linie für die Weine, die von diesen Rebsorten stammen. Diese unterscheiden sich in Aussehen, Geruch, Geschmack, und dem Gleichgewicht von Alkohol und Säure. Einige Rebsorten verlieren zum Beispiel viel von ihrem Säuregehalt, je mehr der Reifeprozess voranschreitet und sich der Zuckergehalt erhöht. Wenn man zu lange wartet, erhält man schwere Weine. ...

Einige Rebsorten sind an ihrem speziellen Geruch wieder erkennbar, ... andere verraten sich durch ihre Farbe, etwa der sehr dunkle Tannat oder der viel hellere Spätburgunder, der für eine zufrieden stellende Farbintensität in der Reifezeit besonders günstige klimatische Bedingungen verlangt, daher kann man ihn nicht überall anpflanzen. ...

Aber die Rebsorte allein ist nicht maßgebend. Ihr Charakter kann je nach der Beschaffenheit des Bodens, auf dem sie angepflanzt ist, dem Klima der Gegend, der Ertragsmenge und schließlich der Weinbereitung beträchtlich variieren."

Die Farbpalette der Rebsorten reicht von hellgrün bis dunkelrot, die uns hier interessierenden roten Rebsorten haben eine rötliche Traubenhaut, durch die letztlich der Rotwein auch seine Farbe bekommt. Die unterschiedliche Farbintensität der Trauben findet sich später auch in der Farbe des Weines wieder.

Nur ein Teil der Weine beruht jeweils auf nur einer einzigen Rebsorte (sogenannter "reinsortiger" Wein, was kein Qualitätsmerkmal darstellt!). Viele andere (auch berühmteste!) Weine werden dagegen aus mehreren Rebsorten "verschnitten" (französisch: Cuvée). Dieser Hinweis ist für unser Aroma-Achteck von Bedeutung, da wir in diesem nur die im Magazin vorgestellten Weine einordnen, unabhängig davon, ob sie aus einer oder mehreren Rebsorten gekeltert wurden. Sofern ein Wein reinsortig aus nur einer Rebsorte gekeltert wird, können wir demnach auch diese Rebsorte allein in unser Aroma-Achteck einordnen.

Wesentliche Bestandteile der Weine sind

  • Säure und Zucker, enthalten im Traubensaft. Die Säure ist wesentlich für Frische und Intensität des Weingeschmacks verantwortlich.

  • Tannin, aus Beerenhäuten, Stielen und Traubenkernen. Bitterer und konservierender Bestandteil.

  • Alkohol, entsteht aus dem Zucker bei der Gärung. Gleicht Aromen und Säuren aus, verfeinert den Geschmack. Faustregel: Je mehr Sonne der Wein bekommen hat, um so höher ist der Alkoholgehalt.

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