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Tschechischer Abend
mit den Sechovsky-Brothers
Dominik und Benjamin
Freitag, 27.10.2004 -
20.00 hct
Die Gebrüder Sechovsky werden
uns an diesem Abend böhmische Kultur und mährisches Lebensgefühl näher
bringen. Neben kulinarischen Genüssen werden auch die typischen Getränke
gereicht.
Anmeldung zum Essen bis 25.10.
beim xx
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Das Menü
Vorspeise:
Hauptspeise
Braten in Rahmsoße
Böhmische Knödel
Dessert
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Informationsmaterial
der EU
Geschichte
Die Tschechische Republik umschließt die historischen Regionen Böhmen, Mähren
und einen Teil Schlesiens. Zu den frühen Höhepunkten der Geschichte der heutigen
Tschechischen Republik gehört die Herrschaft Karls IV. (1346-1378) über das
Königreich Böhmen. Die Errichtung der ersten Universität nördlich der Alpen 1348
in Prag zeugt von dieser Blüte.
Nach dem Ende der seit 1526 währenden Herrschaft der Habsburger wird die
Tschechoslowakei als souveräner Staat der Tschechen und Slowaken am 28. Oktober
1918 gegründet.
Auf die Besetzung durch Hitlerdeutschland von 1939 bis 1945 folgt nach dem
Zweiten Weltkrieg im Februar 1948 die kommunistische Machtübernahme. Den "Prager
Frühling" 1968 - die Bemühungen der Kommunistischen Partei, einen "Sozialismus
mit menschlichem Antlitz" zu schaffen - beendet der Einmarsch der
Warschauer-Pakt-Staaten unter sowjetischer Führung.
Nach der sog. "Samtenen Revolution" im November 1989 und dem Ende des
Kommunismus werden aufgrund von Autonomiebestrebungen der Slowaken die
Vorbereitungen für eine friedliche Trennung der Tschechoslowakei getroffen. Das
Inkrafttreten des Beschlusses zur Auflösung der Tschechoslowakei markiert die
Geburtsstunde der Tschechischen Republik am 1. Januar 1993.
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Politik
Die Verfassung der Tschechischen Republik sieht neben dem Amt des
Staatspräsidenten, das seit 1989 von dem Dramaturgen, Essayisten, Philosophen
und demokratischen Reformer Václav Havel bekleidet wird, ein aus zwei Kammern
bestehendes Parlament vor. Dieses setzt sich zusammen aus dem Abgeordnetenhaus
(200 Sitze) und dem Senat (81 Sitze).
Zu den stärksten Parteien zählen nach den Wahlen vom Juni 2002 die
sozialdemokratische Partei CSSD (30,20%), die liberal-konservative Demokratische
Bügerpartei ODS (24,47%), die Kommunistische Partei KSCM (18,51%) und die
Koalition Christdemokraten/Freiheitsunion (14,27%).
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Wirtschaft
Die Tschechische Republik ist ein Land mit langjähriger Industrietradititon, die
in der Vorkriegszeit begründet ist. Die Tschechoslowakische Republik gehörte zu
den zehn wirtschaftlich entwickeltesten Ländern der Welt.
Nach der politischen Wende wurde Anfang der 90er Jahre eine wirtschaftliche
Transformation nach den Grundsätzen der Marktwirtschaft betrieben und der
tschechische Außenhandel begann, sich in immer stärkerem Maße an den Weltmärkten
zu orientieren. Rund zwei Drittel des tschechischen Außenhandels werden
gegenwärtig mit den EU-Ländern abgewickelt. In der Warenstruktur der
tschechischen Ausfuhren dominieren Maschinen, maschinelle Anlagen, Fahrzeuge und
elektrische Geräte.
Die gesamtwirtschaftliche Situation in der Tschechischen Republik hat sich in
den letzten zwei Jahren wesentlich verbessert. Im Jahr 2000 konnte die
tschechische Wirtschaft zum ersten Mal nach einer dreijährigen Rezession
(1997-1999) ein positives Wachstum (+3,3 %) verzeichnen, ein Trend, der auch
2001 anhielt.
Im Hinblick auf die sektorielle Aufteilung des BIP entfallen 35 % auf die
Industrie, 17% auf den Handel, 19% auf Unternehmens- und
Finanz-Dienstleistungen, 8% auf Transport und Kommunikation, 7% auf das
Baugewerbe sowie 5% auf die Landwirtschaft.
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Land
...
Der besondere Reiz Tschechiens liegt im historischen Reichtum einer über
tausendjährigen Tradition und der kulturellen Vielfalt, die aus ihr hervorging.
Die Hauptstadt Prag zieht durch ihre Vielseitigkeit - von der mittelalterlichen
Karlsbrücke und dem Hradschin bis zu Cafés im Stil der Art Nouveau und einer
modernen, pulsierenden Innenstadt - viele Besucher an.
Auch fern von Prag zeugen zahlreiche Schlösser und Altstadtkerne, von denen
viele auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO stehen - darunter das von
Renaissancebauten geprägte Böhmisch Krumau - vom kulturellen Reichtum des
Landes. Anziehungspunkte sind ferner traditionsreiche Kurorte wie Karlsbad und
Marienbad. Aufgrund der Fülle und Qualität der Mineralquellen steht das Land auf
diesem Gebiet an der Weltspitze. Zu den Spezialitäten Tschechiens zählen neben
Karlsbader Oblaten und Becherovka hauptsächlich die tschechischen Biere (z.B.
Pilsner Urquell, Budweiser Budvar).
Im Nationalpark Böhmerwald sowie in anderen Naturparks stehen beeindruckende
Landschaften unter besonderem Schutz und bieten vielfältige Erholungs- und
Sportmöglichkeiten. Ferner prägen die drei großen Flüsse Elbe, Oder und Moldau
und zahlreiche Seen das landschaftliche Bild.
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... und Leute
Ein sehr populäres musikalisches Landschaftsportrait hat Bedrich Smetana mit
"Die Moldau" (1874) geschaffen. Smetana und Antonin Dvorak sind nicht nur
international bedeutende Komponisten, sondern haben auch zum wachsenden
nationalen Bewusstsein im 19. Jahrhundert beigetragen.
Mit unbestechlicher Konsequenz hat der in Prag lebende Literat Franz Kafka die
Absurditäten der modernen Gesellschaft dargestellt, wie z.B. in der Erzählung
"Die Verwandlung". Internationale Bedeutung hat ferner der von Kafka
beeinflusste Milan Kundera - "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" (1982) -
gewonnen. Zu einer tschechischen Ikone ist die von Jaroslav Hasek geschaffene
Romanfigur "Der Brave Soldat Schwejk" geworden. Dem Dichter Jaroslav Seifert
wurde 1984 der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Zu den namhaftesten Filmemachern Tschechiens gehört Milos Forman, der für seine
Filme "Amadeus" und "Einer flog über das Kuckucksnest" (Hauptrolle: Jack
Nicholson) mit dem Oskar ausgezeichnet wurde. Einen Oskar erhielten ferner Jiri
Menzel für seinen Film "Closely Watched Trains" und Jan Sverak für seinen Film
"Kolja".
Weltweit bekannt sind auch die tschechischen Eishockeyspieler (z.B. Jaromir Jagr
und Dominik Hasek). Tennisspieler wie Ivan Lendl und besonders Martina
Navrátilová standen lange Jahre an der Weltspitze.
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Weiterführende Links
Regierung
der Tschechischen Republik (englisch)
Dokumente zum EU-Beitritt Tschechiens findet man im "Press Department".
Außenministerium der Tschechischen Republik - Euroskop (englisch)
Auf den Seiten des tschechischen Außenministeriums zu EU-Angelegenheiten kann
man sich ausgiebig zu folgenden Themen informieren: Beitrittspartnerschaft,
nationale Programme zur Vorbereitung auf den Beitritt, Fortschrittsberichte der
EU-Kommission, Positionspapiere zu den Verhandlungskapiteln, Übergangsfristen,
wirtschaftliches Programm im Vorfeld des Beitritts.
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