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1943 in
Bad Kreuznach geboren, Soldat von 1963 bis 2004, Panzergrenadier.
Verwendungen als Zugführer und im Stab des Panzergrenadierbataillons 43 in
Göttingen, Jugendoffizier der 2. Jägerdivision in Marburg, Kompaniechef im
Panzergrenadierbataillon 42 in Hofgeismar. Deutsche und kanadische
Generalstabsausbildung, Absolvent des US Army War Collge. Verwendungen als
Offizier im Generalstabsdienst: Generalstabsoffizier Operationsführung (G3
Op) bei der 7. Panzergrenadierdivision in Unna, Generalstabsoffizier
Ausbildung, Führung, Einsatz (G3) der Panzerbrigade 14 in Koblenz,
Generalstabsoffizier (G3) in der Operationsabteilung der Alliierten
Streitkräfte Europa Mitte (AFCENT) in Brunssum/NL, Sekretär des
Deutsch-Französischen Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit und
Referent im Referat Militärpolitische Grundlagen, Bilaterale Beziehungen (FüS
III 1) im Führungsstab der Streitkräfte in Bonn, G3 des II.
(Deutschamerikanischen) Korps in Ulm.
Stabsabteilungsleiter III Führung, Konzeption, Einsatzgrundsätze im
Führungsstab des Heeres in Bonn, Direktor Lehre an der Führungsakademie der
Bundeswehr in Hamburg. Verwendungen als Truppenführer: Kommandeur des
Panzergrenadierbataillons 362 in Walldürn, Auflösekommandeur der 11.
motorisierten Schützendivision der Nationalen Volksarmee und Kommandeur der
Panzerbrigade 38 „Sachsen-Anhalt“ in Halle und Weißenfels, Stellvertretender
Kommandierender General des II. (Deutschamerikanischen) Korps in Ulm,
Befehlshaber des Wehrbereichs II in Mainz. 2001/2002 13 Monate
Stellvertreter des Kommandeurs der Kosovo Force in Pristina.
Verfasser
zahlreicher Aufsätze zu militärhistorischen, militärpolitischen und Fragen
der Truppenführung in deutschen, österreichischen, schweizerischen,
französischen und amerikanischen Fachzeitschriften. Verfasser des Buchs „Das
preußischdeutsche Generalstabssystem“. Beisitzer in der
Clausewitz-Gesellschaft und Leiter ihres Süd-West Kreises. Lehrauftrag an
der Universität Zürich. Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz am Bande,
Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, Einsatzmedaille „Kosovo“ der Bundeswehr,
Nato Medaille „Kosovo“, US Meritorious Service Medal, Legion of Merit,
Offizier im französischen Ordre National du Merite und Offizier der
Ehrenlegion.
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Das preußisch-deutsche Generalstabssystem.
Wurzeln - Entwicklung - Fortwirken. |
Im
Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Darstellung der Entwicklung der
besonderen Arbeitsweisen des preußischen Generalstabes und früherer
deutscher Generalstäbe - das preußisch-deutsche Generalstabssystem - seit
der Zeit der preußischen Staats- und Militärreformen zu Beginn des 19.
Jahrhunderts und ihr Weiterwirken in der Bundeswehr in modernem Gewand.
Die
historischen Wurzeln des preußisch-deutschen Generalstabssystems werden
freigelegt, der nach der Reichsgründung von 1871 weiter bestehende
bayerische Generalstab sowie die deutschen Admiralstäbe und der Generalstab
der Luftwaffe sind kurz skizziert, zudem wird die maßgebliche Rolle
deutscher Generalstabsoffiziere des Heeres der Wehrmacht im Widerstand gegen
Hitler behandelt. Der Einfluss des preußisch-deutschen Generalstabssystems
auf andere Streitkräfte wird dabei ebenfalls aufgezeigt.
Abschließend werden Entwicklungen und Herausforderungen zur Diskussion
gestellt, mit denen sich heutige Generalstabs- und Admiralstabsoffiziere
nicht nur in der Bundeswehr, sondern auch bei der Zusammenarbeit mit
verbündeten Offizieren in multinational gegliederten Stäben und westlichen
Bündnissen auseinandersetzen müssen. |
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