Generalmajor a. D.

Ministerpräsident Peer Steinbrück empfängt Generalmajor Christian Millotat (mitte) und Generalmajor Jürgen Ruwe (rechts)
Foto: LPA/Paul Esser

 

General Millotat and LtC Szygmund

 

Gemeinsam feiern: Generalmajor Sanchez (l.) und Generalmajor Millotat beim Anschneiden der "Dankestorte"

 

 

 

 

Christian Otto Eduard Millotat

 

Lebenslauf

 

 

 

1943 in Bad Kreuznach geboren, Soldat von 1963 bis 2004, Panzergrenadier. Verwendungen als Zugführer und im Stab des Panzergrenadierbataillons 43 in Göttingen, Jugendoffizier der 2. Jägerdivision in Marburg, Kompaniechef im Panzergrenadierbataillon 42 in Hofgeismar. Deutsche und kanadische Generalstabsausbildung, Absolvent des US Army War Collge. Verwendungen als Offizier im Generalstabsdienst: Generalstabsoffizier Operationsführung (G3 Op) bei der 7. Panzergrenadierdivision in Unna, Generalstabsoffizier Ausbildung, Führung, Einsatz (G3) der Panzerbrigade 14 in Koblenz, Generalstabsoffizier (G3) in der Operationsabteilung der Alliierten Streitkräfte Europa Mitte (AFCENT) in Brunssum/NL, Sekretär des Deutsch-Französischen Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit und Referent im Referat Militärpolitische Grundlagen, Bilaterale Beziehungen (FüS III 1) im Führungsstab der Streitkräfte in Bonn, G3 des II. (Deutschamerikanischen) Korps in Ulm.

Stabsabteilungsleiter III Führung, Konzeption, Einsatzgrundsätze im Führungsstab des Heeres in Bonn, Direktor Lehre an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Verwendungen als Truppenführer: Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 362 in Walldürn, Auflösekommandeur der 11. motorisierten Schützendivision der Nationalen Volksarmee und Kommandeur der Panzerbrigade 38 „Sachsen-Anhalt“ in Halle und Weißenfels, Stellvertretender Kommandierender General des II. (Deutschamerikanischen) Korps in Ulm, Befehlshaber des Wehrbereichs II in Mainz. 2001/2002 13 Monate Stellvertreter des Kommandeurs der Kosovo Force in Pristina.

Verfasser zahlreicher Aufsätze zu militärhistorischen, militärpolitischen und Fragen der Truppenführung in deutschen, österreichischen, schweizerischen, französischen und amerikanischen Fachzeitschriften. Verfasser des Buchs „Das preußischdeutsche Generalstabssystem“. Beisitzer in der Clausewitz-Gesellschaft und Leiter ihres Süd-West Kreises. Lehrauftrag an der Universität Zürich. Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz am Bande, Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, Einsatzmedaille „Kosovo“ der Bundeswehr, Nato Medaille „Kosovo“, US Meritorious Service Medal, Legion of Merit, Offizier im französischen Ordre National du Merite und Offizier der Ehrenlegion.

 

 

 

 

 

 

 

     

Das preußisch-deutsche Generalstabssystem.

 

Wurzeln - Entwicklung - Fortwirken.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Darstellung der Entwicklung der besonderen Arbeitsweisen des preußischen Generalstabes und früherer deutscher Generalstäbe - das preußisch-deutsche Generalstabssystem - seit der Zeit der preußischen Staats- und Militärreformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts und ihr Weiterwirken in der Bundeswehr in modernem Gewand.

Die historischen Wurzeln des preußisch-deutschen Generalstabssystems werden freigelegt, der nach der Reichsgründung von 1871 weiter bestehende bayerische Generalstab sowie die deutschen Admiralstäbe und der Generalstab der Luftwaffe sind kurz skizziert, zudem wird die maßgebliche Rolle deutscher Generalstabsoffiziere des Heeres der Wehrmacht im Widerstand gegen Hitler behandelt. Der Einfluss des preußisch-deutschen Generalstabssystems auf andere Streitkräfte wird dabei ebenfalls aufgezeigt.

Abschließend werden Entwicklungen und Herausforderungen zur Diskussion gestellt, mit denen sich heutige Generalstabs- und Admiralstabsoffiziere nicht nur in der Bundeswehr, sondern auch bei der Zusammenarbeit mit verbündeten Offizieren in multinational gegliederten Stäben und westlichen Bündnissen auseinandersetzen müssen.

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

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